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Lokales

Erste Urkunden belegen eine Existenz der Stadt seit dem Jahr 1170.

 

Über Höhen und Tiefen, freudige und tragische Ereignisse unseres Ackerbürgerstädtchens können Sie sich umfassend in unserem Museum informieren.

 

Am 5. November 1952 erhielt Schildau den ehrenvollen Beinamen "Gneisenaustadt".

 

Mit Wirkung vom 1. Januar 2013 wurde eine Fusion der Rolandstadt Belgern mit der Gneisenaustadt Schildau vollzogen - jetzt heißen wir "Stadt Belgern-Schildau" im Freistaat Sachsen. Eine Gneisenaustadt gibt es nicht mehr und Belgern wird auch nur noch von Insidern Rolandstadt genannt.

 

Modell Rathaus Stadtlogo Rathaus

 

Schildbürgerstreiche:

Kennen Sie eigentlich die Schildbürgerstreiche? Sie werden bestimmt antworten : Selbstverständlich!

 

Die Schildbürger waren doch die merkwürdigen Leute, die alles, was sie anpackten, verkehrt machten

- sie bauten ein dreieckiges Rathaus und trugen das Licht in Säcken hinein, sie zogen eine Kuh mit einem Strick auf eine Mauer, um sie dort das Gras abfressen zu lassen, sie säten Salz und ernteten Brennnesseln, sie versenkten eine Glocke im Teich und schnitten eine Kerbe ins Boot, um sie später wiederzufinden und -und -und....

 

1598 erschien erstmals das Schildbürgerbuch, in welchem 45 Streiche der klassischen Art erzählt werden. Diese werden im Museum eingehend dokumentiert, und auf dem Schildbürgerwanderweg werden Sie zu den Originalschauplätzen geführt.

 

Unter "Schildbürgerstreichen" versteht man heute die Ergebnisse von kommunalen Borniertheiten (Beschränktheiten), behördlichen Unzulänglichkeiten, bürokratischen Überspitzungen und amtlichen Fehlentscheidungen.

 

Das ursprüngliche Handeln der Schildbürger hingegen geschah zielbewußt, wohlüberlegt, zweckdienlich , planmäßig und eifrig. Doch wollten sie - um nicht mehr wegen ihres außerordentlichen Verstandes als Ratgeber ständig auswärts dienen zu müssen - ihre angeborene Weisheit Lügen strafen, indem sie die Leute hinters Licht führten. Insofern ist den originalen Schildbürgergeschichten eine völlig andere Qualität zu Eigen als den heute so genannten "Schildbürgerstreichen".

 

Der Begriff  "Schildbügerstreiche" wird übrigens im Schildbürger-buch niemals benutzt.

 

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